von Stine Pilgaard
Mein Leseeindruck:
Das Buch hat mich lesend nach Dänemark entführt. Eine junge Mutter zieht mit ihrem Partner nach Westjütland und führt die Lesenden in den Mikrokosmos der dänischen Volkshochschule ein. Der Partner arbeitet an der Volkshochschule mit jungen Erwachsenen und die Protagonistin lebt mit ihrem Mann und Sohn auf dem Schulgelände. Sie arbeitet bei der Lokalzeitung und beantwortet dort Briefe des Kummerkastens. Die Ich-Erzählerin hat mich mitgenommen in ihren Alltag mit kleinen und großen Problemen. Depressive Verstimmungen, Mutterschaft, dem Leben in der Fremde und die Führerscheinprüfungen dominieren inhaltlich den Text. Einen großen Knall oder Plot gibt es in der Geschichte nicht, aber ein paar gute selbstironische und witzige Sätze und Passagen.
Ein Lob geht an den Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel, der auch die dänischen Lieder im Text ins Deutsche überträgt und sogar Vergleichsmelodien nennt.
Leider hat mich der Text wenig überzeugen können.
Meter pro Sekunde von Stine Pilgaard, übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel, Kanon Verlag, 256 Seiten
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