von Claire Keegan
Mein Leseeindruck:
Eine wundervolle und leise Novelle über Zuhause und Familie.
Die Ich-Erzählerin ist ein kleines Mädchen, das seinen Sommer bei entfernten Verwandten verbringt, wo es staunend Nähe, Unterstützung und Zuneigung von ihren Pflegeeltern erfährt. Diesen Umgang kennt sie von ihren leiblichen Eltern nicht. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, was mit dem Sohn des Paares geschehen ist.
Die Beschreibungen und Beobachtungen des kleinen Mädchens sind eindrücklich, authentisch, zart und fast poetisch. Ich kannte mit dem Mädchen wahrnehmen, fühlen und denken.
Ich bin total begeistert davon, was für eine großartige Geschichte Claire Keegan mit wenigen Worten und Text erzählt und wie sehr mich der Text berührt hat. Ich will unbedingt alles von der Autorin lesen.
Eine große Leseempfehlung!
Das dritte Licht von Claire Keegan, übersetzt von Hans-Christian Oeser, Steidl Verlag, 104 Seiten
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