von Damon Galgut
Das Versprechen von Damon Galgut war kein Roman, den ich verschlingen habe, sondern einer, der es mir nicht leicht gemacht hat und wahrscheinlich einfach nichts für mich war.
Im Mittelpunkt steht die weiße südafrikanische Familie Swart, deren Leben sich über mehrere Jahrzehnte hinweg entfaltet – von den letzten Jahren der Apartheid bis in die Gegenwart. Auslöser der Handlung ist ein Versprechen: Die sterbende Mutter Rachel bittet ihren Mann, der schwarzen Hausangestellten Salome das kleine Haus auf dem Grundstück zu überschreiben. Ein Wunsch, der immer wieder aufgeschoben wird und sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht. Mit jedem weiteren Todesfall in der Familie wird deutlich, dass es hier um weit mehr geht als um ein Haus. Es geht um Schuld, Verantwortung, Macht und die Frage, warum Menschen oft genau das nicht tun, von dem sie wissen, dass es richtig wäre.
Leider war es nicht mein Buch.
Das Versprechen von Damon Galgut, übersetzt von Thomas Mohr, 368 Seiten, Büchergilde
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